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Im Interview: Bernhard Fiedler - Bernhard Fiedlers We(in)blog

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In der vergangenen Woche stand mir Bernhard Fiedler im Genussblogs.net eigenen Chatroom Rede und Antwort. Bernhard Fiedler habe ich deshalb zum Interview gebeten, weil sein Blog für mich fachlich derzeit das beste Weinblog ist das ich kenne. Grund genug einmal nachzufragen woher diese Komepetenz kommt und welche Person sich hinter diesem Blog verbirgt.

TL : Bernhard ich hoffe du hast es dir ein bischen gemütlich gemacht?
Wo hast du dich denn zum Inteview eingerichtet?
Im Büro, Wohnzimmer auf dem Schlepper oder direkt im Weinkeller?

Bernhard Fiedler : Ich sitze dort, wo ich normalerweise auch blogge: Am Schreibtisch meines Privat-Büros, direkt neben dem Wohnzimmer. Da ich nicht im Betrieb wohne und auch keinen Laptop mein eigen nenne fällt der Weinkeller und auch der Traktor flach.

TL : Beschreibst du uns ein bischen dein Weingut? Wer arbeitet dort und wieviel Wein erzeugst du?

Bernhard Fiedler : Also: Meine Eltern und ich bewirtschaften knapp 10 Hektar Rebfläche, die je zur Hälfte mit Weiß- und Rotweinsorten bepflanzt sind. Daraus werden je nach Jahrgang zwischen 35.000 und 45.000 Flaschen Wein.
Nachdem meine Eltern gottseidank noch nicht in Pension (Rente) sind und den Betrieb führen, bleibt mir nebenbei noch ein bißchen Zeit für meine Familie, meinen freiberuflichen Nebenjob an der Weinakademie Österreich und natürlich für´s Bloggen.
Die Zusammenarbeit zwischen den Generationen funktioniert bei uns wirklich sehr gut, was in unserer Branche aber wohl eher die Ausnahme als die Regel darstellt.

TL : Du unterrichtest in der Akademie?

Bernhard Fiedler : Ja, und mit meinen 9 Dienstjahren zähle ich dort mittlerweile zu den alten Lektoren. Der Kontakt zur Weinakademie Österreich hat sich vor 15 Jahren über ein Ferialpraktikum ergeben. Zwischenzeitlich war ich auch einmal drei Jahre fix teilzeitbeschäftigt und für die gesamte Weinlogistik zuständig. In der Zeit habe ich auch die Seminare besucht bis hinauf zum Diplomseminar, das die Weinakademie in Zusammenarbeit mit dem WSET in London anbietet. Und irgendwie hat es sich dann ergeben auch selbst Weinseminare zu halten.

TL : Welche Fächer untrichtest du?

Bernhard Fiedler : Fächer kann man das wohl nicht nennen. Die Weinakademie ist keine Weinbauschule für Winzer, sondern der “verlängerte Arm” der Österreichischen Weinwerbung, der sich vorwiegend an private Weininteressierte richtet.
In den verschiedenen, teilweise aufeinander aufbauenden Seminaren geht es darum, den Leuten das Verkosten und Beschreiben von Wein nahezubringen und ihnen einen mehr oder weniger detailierten Überblick über die österreichischen Weinbaugebiete zu verschaffen. In ziemlich verkürzter Form sind auch Weinbau und Kellerwirtschaft Teil des Seminars. In den unteren Seminarstufen rede ich über alle diese Themen,in den oberen habe ich mich auf Verkostungstrain ing, Weinbau, Kellerwirtschaft und Prüfungstraining spezialisiert.
Außerdem erkläre ich Neueinsteigern in Sachen internationale Weinwelt die aufgespriteten Wein, Mittel- und Osteuropa sowie Deutschland und Elsaß.

TL: Ich finde die Nähe eures Weingutes zu Ungarn sehr spannend. Ist es spannend?

Bernhard Fiedler: Die Nähe zu Ungarn ist zweifellos spannend. Die historische Hauptstadt des Burgenlandes ist die Stadt Ödenburg (heute Sopron), und Mörbisch war über Jahrhunderte als Stadtdorf im Besitz der Ödenburger. Ödenburg/Sopron ist im Vergleich zu Eisenstadt (das nach dem Verbleib von Ödenburg/Sopron bei Ungarn aufgrund der Friedensverträge nach dem ersten Weltkrieg zur neuen Landeshauptstadt bestimmt wurde) tatsächlich eine Stadt, während Eisenstadt nur ein übergroßes Dorf ist. Es ist zu erwarten/erhoffen, dass Sopron seine Rolle als Zentrum der Region nach dem EU-Beitritt Ungarns 2004 und dem Schengen-Beitritt im Dezember des vergangenen Jahres wiedererlangen wird.
Leider habe ich zwar einen “intellektuellen ” Bezug zu Ungarn, aber keinen “emotionalen”. Ich denke, dafür bin ich einfach zu sehr von meiner Jugend am eisernen Vorhang geprägt 400 Meter von meienem Elternhaus entfernt war die Welt zu Ende. Für die Touristen war der Stacheldraht ein spannendes Ausflugsziel, für mich lohnte der Blick in diese Richtung in der Zeit aber nicht wirklich.

Das hat sich zwar 1989 geändert, als hunderte Flüchtlinge aus der DDR bei Mörbisch über die Grenze gekommen sind, aber trotzdem schaue ich (sinnbildlich gesprochen) wesentlich häufiger nach Westen als nach Osten.

TL : Das ist ein breites Spektrum das du an der Akademie anbietest. Gleichzeitig habe ich in deinem Blog gelesen das du deine eigene Ausbildung zum Ing., nicht als besonders glücklich emfpunden hast. Die Elterngeneration schreibst du, hat dir mehr beigebracht?

Bernhard Fiedler: Mit meiner Ausbildung bin ich im nachhinein gesehen tatsächlich nicht besonders glücklich. Seit ich maturiert habe (der Ing. bedeutet in Österreich ja nur ein Fachabitur und ist mir ganz unösterreichisch gar nicht wichtig) hat sich wohl einiges verbessert, aber ich habe damals der Matura (Abitur) wegen meine Kellerwirtschaft sfrage wider besseres Wissen so beantwortet, wie es unser Professor haben wollte. Mein Vater hat in der Praxis deutlich andere Erfahrungen gemacht, und wie ich heute aus eigener Erfahrung, aus zahlreichen Internet-Recherc hen, Vorträgen und sonstigen Quellen weiß, sind seine Praxiserfahrunge n auch wissenschaftlich abgesichert.

Ich habe in der Tat von meinem Vater weit mehr gelernt, als während meiner gesamten Weinbauausbildung. Er ist meine Quelle für das Praktische und für das Gefühl für Boden, Rebe und Wein. Die Thorie habe ich zum Teil selbst nachrecherchiert , zum Großteil habe ich sie aber von unserem oenologischen Berater aus Frankreich nachgelernt.

TL : Wie muß man sich das vorstellen mit einem Berater zusammen zu arbeiten?

Bernhard Fiedler : Es gibt seit mittlerweile über 10 Jahren bei uns einen Verein (von bis zu 80 Mitgliedsweingütern), der gemeinsam einen Oenologen beschäftigt, der aus Frankreich stammt, an der Uni Bordeaux studiert hat, und seit Gründung des Vereines im Burgenland lebt. Für eine fixe Jahrespauschale kann ich so viele Termine mit ihm vereinbaren, wie ich für unseren Betrieb für notwendig erachte.
In den ersten Jahren war die Zusammenarbeit naturgemäß anders als heute. Am Anfang haben wir speziell in der Rotweinbereitung und im Bereich der Beurteilung der Traubenreife sehr viel von ihm lernen können. Dazu kommt “seine” Sichtweise der Weinbereitung, die stark auf die heimischen Rebsorten, auf eine lange Hefelagerzeit und einen zurückhaltenden Einsatz von Holz aufbaut.

Einiges davon haben wir übernommen und damit einen deutlichen Qualitätsfortschritt erzielen können. Manches war nicht grundsätzlich neu, sondern ohnehin schon gängige Praxis bei uns und wurde nur konsequenter bzw. mit mehr wissenschaftlichem und nicht ausschließlich empirischen Background weitergeführt Und manches habe ich nach dem Experimentierstadium auch wieder verworfen und bin zu unserem Procedere zurückgekehrt.
Heute nützen wir unseren Berater als Zugangsquelle zu internationalem Weinwissen und wissenschaftlichen Infos. Außerdem ist er ein ständiger Stachel im Fleisch, dieses oder jenes doch auszuprobieren, um noch besser zu werden. Und er ist uns Ratgeber bei den besonders wichtigen Stationen der Weinbereitung, der Bestimmung des Lesezeitpunktes, der Pflege der Jungweine und der Erstellung der (Rotwein)Cuvees.

TL : In Sachen Flaschenverschluss hast du eine eindeutige
Entscheidung getroffen. Fühlst du dich immer wohl mit dem Schraubverschluss?

Bernhard Fiedler : Ja, auch wenn ich zugeben muß, dass es einige Zeit gedauert hat, bis das komische Gefühl im Hinterkopf beim Öffnen der Flasche nicht mehr da war.
Mittlerweile beschleicht mich beim Öffnen einer Kork-Flasche gelegentlich sogar schon der Gedanke, dass dieses Kapselrunterschneidundnichtwehtundabei-Korköffnenundhoffendasernichtbröseltoderabreißt-Lotteriespielobererkorktodernichtkorkt eigentlich eine einzige Zumutung für den Weinliebhaber darstellt.
Ich weiß natürlich selber, dass das ein Extremstandpunkt ist. Aus meinen eigenen Erfahrungen heraus praktizieren wir bei unseren eigenen Weinen einen langsamen und mit viel Info begleiteten Umstieg. Der überfordert die wenigsten Kunden, zumal in Österreich die generelle Stimmung sehr schrauberfreundl ich ist.
Für mich persönlich steht mittlerweile beim Schrauber weniger der Faktor Korkgeschmacksvorbeugung im Vordergrund, sondern ich finde das Ding einfach unschlagbar praktisch in vielerlei Hinsicht.

TL : Klare Aussage!
Du scheinst dich gerne auf sehr spezifische Themen zu konzentrieren und bietest deinen Lesern kleine Serien an, wie z.B. der gläserne Wein.
Was denkst du, kann man wirklich alles bloggen? Ich für meinen Teil kann nicht behaupten das alles immer wunderbar klappt, dann habe ich gewisse Skrupel über Fehler zu schreiben. Wie weit kann man gehen beim bloggen ohne sich selber zu schaden?

Bernhard Fiedler : Das ist eine wirklich gute Frage! Wie weit kann (soll?) man gehen, ohne sich selber zu schaden?
Ich denke, dass in keinem Keller der Welt immer alles wunderbar klappt, also natürlich auch in unserem nicht. In den wirklich ganz ganz seltenen Fällen, in denen so viel daneben geht, dass es nicht mehr zu einem zumindest durchschnittlich guten Wein zu retten ist schreibe ich nicht darüber, weil wir solche Weine nicht selbst abfüllen, sondern im Faß verkaufen. Da kommt uns zu Gute, dass wir in den meisten Jahren etwas mehr Wein ernten, als wir selbst vermarkten (können). Und dort, wo es um gut, sehr gut oder noch besser geht, berichte ich hin und wieder schon. So hat es mir ein sehr positives Echo eingebracht, dass ich über die im Jungweinstadium nicht sehr zufriedenstellende Entwicklung unseres Chardonnay 2006 gebloggt habe. Witzigerweise hat sich übrigens gerade dieser Wein, an dem ich einige Wochen lang echt gezweifelt habe zu einem der besten Chardonnays entwickelt, die wir je hatten.
Auch was die Jahrgangsbeurteilung angeht, so bemühe ich mich, ein ehrliches und differenziertes Bild der Lage zu geben und nicht in den jährlichen Jahrhundertjahrgangstenor einzustimmen.
Wobei: Als “selbständiger” Kellermeister kann ich mir beim Bloggen ja nur selber schaden (und würde wohl auch etwas von meinen Eltern zu hören bekommen)
In deinem Fall ist die Sache aber wohl heikler und dein Arbeitsplatz schneller in Gefahr, oder?

TL : Ich glaube nicht das man von Gefahr sprechen könnte, aber tatsächlich hat es in meinem Blog eine Bewegung hin zu anderen Themen gegeben. Nicht zuletzt aus diesen Beweggründen heraus, ich möchte über nichts Rücksprache halten müssen worüber ich blogge oder nicht. Dementsprechend gibt es Themen die tabu, oder sagen wir eher unattraktiv sind!
Aber gut, auch ich werde dieses Jahr das Experiment der Spontanvergärung zu Grabe tragen, will sagen in die Brennblase

TL : Du bist ein alter Forumshase, was hat dich zum eigenen Blog getrieben?
Dazu ein Zitat aus deinem Blog:
“… spielte ich häufig mit dem Gedanken an ein eigenes “Weinmagazin”
Bist du auf dem Weg dort hin, oder wo wie siehst du dein Blog heute nach gut 18 Monaten online?

Bernhard Fiedler : Im Unterschied zu manchen Bloggern bin ich absolut kein Computerfreak. Die Grundfunktionen von Wordpress habe ich relativ schnell durchschaut, aber damit, wo, wie und warum es läuft beschäftigt sich gottseidank mein Bruder.
Zum Bloggen bin ich daher nicht über die “technische Seite” gekommen, sondern eher zufällig über die diversen Weinforen. Die habe ich vor ein paar Jahren mal im Internet entdeckt und seither versuche ich dort als Gerneschreiber und einer der wenigen Winzer unter überwiegend privaten Weininteressierten meine (Winzer-)Sicht mancher Dinge darzustellen. Nach einiger Zeit hat sich aus verschiedenen Gründen meine Forumsbegeisterung etwas abgekühlt und etwa zur selben Zeit habe ich das Phänomen Bloggen kennengelernt. Ab dann ging es eigentlich recht schnell. Mein Bruder hat mir auf einem nicht-öffentlichen Server einen Probeblog eingerichtet und nach zwei Monaten üben im verborgenen ging die Sache dann Anfang September 2006 online.
In einigen Bereichen ist mein Blog wohl wirklich so etwas ähnliches wie ein “Weinmagazin” oder vielleicht besser ein “Weinfachbuch für interessierte Laien”. Die Texte zu diesen Teilen habe ich ursprünglich natürlich zu einem großen Teil für meine Vorträge erdacht und das Bloggen führt jetzt dazu, dass ich sie endlich auch einmal aufschreibe ;-) Weil aber die trockene Theorie auf Dauer natürlich langweilig wird, schreibe ich auch über andere Dinge, die nicht unbedingt in ein “Weinmagazin” passen.
Das sind dann eher “interne” Details aus der Weinbaupolitik und -szene, persönlich gefärbte Erlebnisse und Infos über unser Weingut. Und hin und wieder nütze ich den Blog auch um Dinge zu veröffentlichen, von denen ich glaube, dass sie einfach auch öffentlich gesagt bzw. geschrieben werden sollten.

TL : Dein Blog zeichnet sich aus durch eine extrem hohe fachliche Kompetenz, gleichzeitig scheinst du die Gabe zu haben Dinge wunderbar erklären zu können und dies auch gern zu tun. Wein scheint für dich mehr Berufung zu sein als Beruf.
Was wäre aus dir geworden ohne Wein?

Bernhard Fiedler : Schon wieder so eine gute Frage. Aus dir wäre ohne Wein sicher ein guter Interview-Profi geworden!
Danke für die Blumen! Was ohne Wein aus mir geworden wäre? Ich weiß es nicht genau, aber auf jeden Fall hätte ich einen selbständigen Beruf, der es mir erlaubt, mich mit vielerlei Wissensgebieten zu beschäftigen. Irgend etwas zwischen Medien, Politik, Wirtschaft und Geschichte. Reich müßte ich dabei ja nicht werden, denn wenn ich das wollte, hätte ich auch nicht Weinbauer werden dürfen. Für ein gutes Glas Wein hin und wieder müßte es aber schon reichen.

TL : Die Politik könnte ich mir gut vorstellen bei dir, als Agrarexperte.
Bei einigen Artikeln in deinem Blog wird deutlich das der Grenzhof eine lange und interessante Geschichte hinter sich hat. Für dich als “Zukunftsmotor des Betriebes” ist das eher Fluch oder Segen?

Bernhard Fiedler: Sag mal, wie lange hast du dich denn eigentlich auf dieses Interview vorbereitet? All die Zitate…
In kleinen Details (wie der nur schwer zu bereinigenden Weißweinsortenvi elfalt) ein Fluch, gesamt gesehen aber auf jeden Fall ein Segen.
Auch wenn ich (bzw. wir) heute sehr vieles anders machen als vor 10, 20, 30 oder mehr Jahren: Ohne die Erfahrungen dieser Jahrzehnte könnten wir es gar nicht so machen, wie wir es machen.

TL : Was meinst du mit dem Zukunftsmotor?
Was ist deine Vision oder Wunsch wo dein Weingut stehen soll wenn du es an deine Nachfolger übergeben wirst?

Bernhard Fiedler : Der Begriff “Zukunftsmotor” stammt ursprünglich aus einer Betriebsbeschreibung, die meinem Vater, meiner Mutter und auf plakative Weise ein Rollenbild zuschreiben sollte. In dieser Konstellation bin ich tatsächlich für die laufend notwendigen betrieblichen Veränderungen zuständig. Nicht allein, nicht weil ich gescheiter (schlauer) bin, sondern generationsbedingt und weil das im Lauf der letzten 15 Jahre so entstanden ist.

Meine Visionen was unseren Betrieb betrifft sind relativ bescheiden. Ich eigne mich nicht zum Medien-Promi-Winzer in der allerersten Reihe und ziehe einen soliden Platz im gehobenen Mittelfeld vor.

Ich hoffe natürlich, dass meine beiden Töchter in 15 oder 20 Jahren auch gerne aus eigenen Stücken Weinbäuerinnen werden wollen, so wie ich damals. Wenn dem so ist, dann würde ich ihnen gerne einen finanziell gesunden Betrieb übergeben, der über eine zeitgemäße technische Ausstattung, gute Weingärten mit gesunden Böden, einen soliden Ruf und einen brauchbaren Kundenstock verfügt. Damit sie eine gute Basis für die Verwirklichung ihrer Visionen haben, die vielleicht ganz andere sind, als die meinigen

TL : Wird es für die Österreicher ein Problem sein das sich im Juni 08 Cordoba nicht wiederholt und Deutschland Europameister wird?
Oder wäre ein neues Oggau denkbar?

Bernhard Fiedler : Für die Österreicher wird es ganz sicher kein Problem sein. Schließlich sind wir ein Volk von Leuten, die “hoffnungsfroh in die Vergangenheit blicken”. (Leider fällt mir der Urheber dieses Zitats gerade nicht ein.) Damit, dass die deutschen Profi-Kicker im direkten Duell wohl besser abschneiden werden, als die deutsche Weinelf…in Oggau (und davor auch schon in München, nicht vergessen! ;-) ) kann ich leben. So viel Realitätssinn hat auch ein optimistischer Mensch wie ich.
Wenn aber Deutschland ausgerechnet in Österreich Europameister wird, wäre das schon schwer zu verdauen.
Obwohl: Wirtschaftlich gesehen wäre es gut, denn für Österreich steht bei der EM wohl weniger der fußballerische Ruf als der eines guten (Tourismus-)Gast gebers auf dem Spiel. Und wenn die deutschen Fußballfans auch noch nach Jahren an den Ort des Triumpfes pilgern, kann uns das nur recht sein :)

TL : Meine letzte Frage an dich Bernhard, wen würdest du gerne einmal hier im Interview lesen?

Bernhard Fiedler : Den Fressack.

TL: OK, ich tu mein bestes ihn in den Chat zu bekommen!!
Bernhard ich danke dir recht herzlich für die Mühe und Zeit die du dir genommen hast.

Bernhard Fiedler: Danke Thomas!

2 Kommentare to “Im Interview: Bernhard Fiedler - Bernhard Fiedlers We(in)blog”

  1. Bernhard Fiedlers We(in)blog » Blog Archiv » Mein Blog-Jahr 2008 meint am 28.12.2008 at 22:17 :

    […] Im Februar gab es leider Troubles mit meinem Provider, davon abgesehen aber auch eine Fotostrecke über die einfältigen Marketingmethoden der Pflanzenschutzmittel- und Saatgutbranche und als Highlight ein Interview, das Winzerblogger Thomas Lippert für Genussblogs.net mit mir geführt hat. […]

  2. Foodblogger & Genussblogger im Interview - Artikel auf gumia.de meint am 28.10.2009 at 14:16 :

    […] Bernhard Fiedler im Interview auf Genussblogs.net vom 06.02.2008 | Bernhard Fiedler ist Weinblogger, Winzer, Weinexperte und Dozent, er lebt in Mörbisch am See in Österreich […]

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